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Mehrweg ist Klimaschutz

Weniger Abfall durch Mehrweg

Eine Mehrwegflasche aus PET wird bis zu 25 Mal und eine Mehrwegflasche aus Glas bis zu 50 Mal wieder befüllt, bevor sie ins Recycling geht - eine Einwegflasche nur ein einziges Mal. Dadurch ersetzt eine 0,5 Liter Mehrwegflasche aus PET knapp 1.500  Getränkedosen und ein Kasten mit 20 Mehrwegflaschen aus Glas 1.000 Einwegflaschen.

Ressourcenschonung durch Mehrweg

Mehrwegflaschen werden 50 Mal mehr verwendet als Einwegverpackungen. Die Einsparungen von Rohstoffen gegenüber Einwegverpackungen sind erheblich.

Energieeinsparung durch Mehweg

Die benötigte Energie für die Herstellung einer Mehrwegflasche ist durch die mehrfache Benutzung der gleichen Flasche im Vergleich zu Einwegverpackungen sehr gering. Bei der Reinigung und dem Rücknahmetransport der schwereren Mehrweg-Leergutflaschen wird pro Flasche mehr Energie verbraucht als bei dem Transport der leeren Einwegverpackungen zur Entsorgung. Durch die Herstellung von neuen Einweggebinden ist der Energieverbrauch trotzdem deutlich höher als bei Mehrwegflaschen.

Kürzere Wege durch Mehrweg

Die Umweltauswirkungen beim Transport von Leergut werden häufig als ein Argument gegen Mehrwegverpackungen angeführt. Dabei machen die Umweltbelastungen, wie z.B. die Erderwärmung durch den Treibhauseffekt, aus Transportvorgängen bei Getränkeverpackungen nur etwa ein Viertel des gesamten Energieverbrauches aus. Außerdem müssen auch Einwegverpackungen transportiert werden, entweder als Verpackungs- oder als Restmüll.

Höhere Beschäftigung durch Mehrweg

Der ökologische als auch der volkswirtschaftliche Vorteil von Mehrwegsystemen nimmt mit der Distributionsentfernung ab. Mehrwegsysteme fördern daher regionale Wirtschaftskreisläufe und führen außer einer geringeren Umweltbelastung auch zu Marktvorteilen für heimische Produzenten sowie zu mehr inländischen Arbeitsplätzen und Kaufkraft.

Verlust von inländischer Wertschöpfung durch Einweg

Einwegsysteme haben einen geringeren Investitions- bzw. Arbeitskräftebedarf als Mehrwegsysteme. Deshalb wäre ein Wechsel von Mehrweg zu Einweg mit einem Verlust an inländischer Wertschöpfung sowie einem Rückgang an Beschäftigen verbunden.